
FAQ Psychotherapie
Was ist kognitive Verhaltenstherapie? Bei der kognitiven Verhaltenstherapie handelt es sich um eine wissenschaftlich fundierte Therapieform, die dabei hilft, belastende Gedanken- und Verhaltensmuster zu erkennen und zu verändern. Gemeinsam werden in den Therapiestunden praktische Lösungen für den Alltag erarbeitet und eingeübt.
Wer bezahlt die Therapie? In der Regel übernehmen die privaten Krankenkassen und Beihilfestellen die Therapiekosten nach einem unkomplizierten Antrag, den ich gerne für dich und Sie übernehme. Selbstverständlich kann die Therapie auch komplett auf Selbstzahlerbasis übernommen werden, so dass keine Diagnosen an die Krankenkasse weitergeleitet werden. Mit gesetzlichen Krankenkassen kann ich derzeit nur im Rahmen des Kostenerstattungsverfahrens abrechnen.
Wer kann zu mir kommen? Als Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin begleite ich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis zum 21. Lebensjahr. Eine bereits begonnene Therapie kann auch darüber hinaus fortgesetzt werden, um den Behandlungserfolg zu sichern. Bei jüngeren Kindern arbeite ich eng mit den Eltern zusammen, denn sie spielen eine wichtige Rolle im Therapieprozess. Bei Jugendlichen finden regelmäßige Elterngespräche statt, wobei deine Privatsphäre und Vertraulichkeit gewahrt bleiben. Wie genau wir die Zusammenarbeit gestalten, besprechen wir gemeinsam zu Beginn der Therapie.
Wobei kann ich helfen? Junge Menschen durchleben viele Entwicklungsphasen, die auch mit Herausforderungen verbunden sein können. Ich begleite bei ganz unterschiedlichen Schwierigkeiten: Ängste, die den Alltag bestimmen – vor der Schule, in sozialen Situationen oder als diffuse innere Unruhe. Gedrückte Stimmung, Antriebslosigkeit oder das Gefühl, nicht gut genug zu sein. Zwangsgedanken oder -handlungen, die das Leben einengen, Essstörungen oder Selbstverletzung. Besondere Erfahrung habe ich in der Begleitung akuter Krisen und bei Suizidalität – wenn alles zu viel wird und die Gedanken beängstigend werden. Nach belastenden oder traumatischen Erlebnissen bin ich ebenfalls für dich da. Das gilt auch bei Problemen im Umgang mit Konflikten, Schulverweigerung oder dem Gefühl, sich selbst oder andere nicht mehr zu verstehen. Vielleicht passt du auch in keine dieser Kategorien, und trotzdem fühlt sich etwas nicht richtig an. Auch dann bist du herzlich willkommen. Gemeinsam schauen wir, was du gerade brauchst und wie ich dich unterstützen kann.
Wer macht eigentlich was? Gerade wenn man das erste Mal mit dem Thema Psychotherapie in Kontakt kommt, wirken die vielen Berufsbezeichnungen schnell verwirrend. Hier eine kompakte Orientierung: Psycholog*in: Hat Psychologie studiert. Diese Qualifikation umfasst wissenschaftliches Wissen über Verhalten, Emotionen und Denken – berechtigt jedoch nicht zur Durchführung von Psychotherapie. Psychologische*r Psychotherapeut*in: Hat nach dem Psychologiestudium eine mehrjährige, staatlich geregelte psychotherapeutische Ausbildungabgeschlossen und verfügt über die Approbation. Darf Psychotherapie für alle Altersgruppen anbieten, jedoch keine Medikamente verordnen. Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut*in: Hat z. B. Pädagogik, Sozialpädagogik oder Psychologie studiert und anschließend ebenfalls eine mehrjährige, approbationsgestützte therapeutische Ausbildung absolviert. Zuständig für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bis 21 Jahre. Auch hier besteht keine Befugnis, Medikamente zu verschreiben. Psychiater*in: Ist Ärztin/Arzt mit Facharztausbildung in Psychiatrie. Darf sowohl Medikamente verschreiben als auch Psychotherapie anbieten. Viele Psychiater*innen arbeiten eng mit Psychotherapeut*innen zusammen. Einordnung anderer Anbieter (z. B. Heilpraktiker für Psychotherapie): Heilpraktiker für Psychotherapie dürfen therapeutisch arbeiten, jedoch ohne die staatlich geregelte, mehrjährige Fachausbildung, die für approbierte Psychotherapeut*innen verpflichtend ist. Das Qualifikationsniveau und die Ausbildungsdauer können daher sehr unterschiedlich ausfallen. Für Familien, die eine verlässliche, standardisierte Qualität der Behandlung wünschen, ist die Approbation ein wichtiger Orientierungspunkt.
weitere Fragen? Es gibt sicherlich noch viele Fragen, die hier nicht beantwortet wurden. Das liegt daran, dass Psychotherapie etwas sehr Individuelles ist! Eine Anfrage per Email bedeutet nicht automatisch eine Terminvereinbarung, wir können auch alle weiteren Fragen oder Unsicherheiten erstmal per Mail klären.